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Nun liegt der definitive Resolutionsentwurf zum Klimagutachten des Internationalen Gerichtshofs IGH vor. Vanuatu hatte einen ersten Entwurf im Februar 2026 den Staaten zur Diskussion vorgelegt: Die UN-Vollversammlung soll das IGH-Gutachten in Aktion umsetzen. Aufgrund des Widerstands unter anderem der USA hat Vanuatu die Resolution abgeschwächt, indem man auf ein ursprünglich gefordertes Klimaschaden-Register verzichtet.
d.haller
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Tres Hombres: Alte Weisheit für eine neue Geschichte
Seit 2009 segelt die Tres Hombres jedes Jahr über den Atlantik und holt in der Karibik Rum, Kakao und Kaffee. Mit einer Besegelung wie vor hundert Jahren. Und ohne Motor. Das ist weniger ein technischer als ein politischer Entscheid: Wer ohne Motor unterwegs ist, lässt sich viel stärker auf die Natur ein, muss mit ihr arbeiten, nicht gegen sie.
d.haller
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Neue Wind-Antriebssysteme vor alten Hindernissen
Futuristisch anmutende Systeme, den Wind für Frachtschiffe zu nutzen, können die Treibhausgas-Emissionen senken. Sie sind technisch effizient, doch stossen sie bei grossen Schiffen auf physikalischen Grenzen. Und solange fossile Treibstoffe billig sind, hält sich das Interesse der Reeder in Grenzen: Bisher wurde nur jedes zehntausendste Schiff damit ausgerüstet.
d.haller
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Goliath gegen David – USA gegen Vanuatu
Vanuatu kämpft verzweifelt dagegen, mit dem Klimawandel im steigenden Meer unterzugehen. Vor dem Internationalen Gerichtshof hat das Archipel ein bahnbrechendes Gutachten erwirkt: Klimaschutz ist völkerrechtliche Pflicht. Nun unternehmen die USA Schritte, um eine entsprechende Resolution der UNO-Vollversammlung zu verhindern.
d.haller
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UN-Dokument: Gegen «Wachstumswahn» und Verschwendung
Armut, Ungleichheiten und Verletzung der planetaren Grenzen sind Symptome einer Wirtschaft, die dem Ziel eines gemeinsamen und nachhaltigen Wohlstands nicht gerecht wird, sagt Olivier De Schutter. Gefragt ist anstatt einer räuberischen eine gewaltfreie Wirtschaft, die sich an Menschenrechten und planetaren Grenzen und nicht an der Kaufkraft der Reichen orientiert.
d.haller
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Saillink – die segelnde Fähre
Fähren sind meistens schnell unterwegs und verbrennen deshalb viel Treibstoff. Zwischen Boulogne sur Mer und Dover hat Saillink mit einem Katamaran eine Fähre unter Segeln aufgebaut. 2025 war das erste Betriebsjahr, 2026 will das junge Unternehmen eine weitere Linie zwischen der Normandie und Sussex testen.
d.haller
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Absurde Klima-Oper in der IMO, in (vorläufig) fünf Akten
Misstöne, Kakophonie, Intrigen – die Diskussion um die Dekarbonisierung der Schifffahrtsindustrie erinnert an eine verunglückte Theater-Aufführung. Zankapfel sind CO2-Abgaben auf Treibstoffen. Dabei fällt die entscheidende Frage danach, ob wirklich so viel Unsinniges rund um den Globus verschifft werden soll, komplett unter den Tisch.
d.haller
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Von der Rollfock zu Dynarigg und Indosail
Die Idee, Segel aufzurollen anstatt sie von Hand zu bergen und festzuzurren, ermöglicht nicht nur mehr Sicherheit auf Fahrtenyachten, sondern ist die Grundlage für moderne Takelagen wie des Dyna-Rigg und das Indosail-Rigg.
d.haller
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Verschiedene Riggs auf Segel-Frachtschiffen
Zahllos sind die unterschiedlichen Segelformen und deren Kombination. Hier nur einige wenige Formen des Riggs, wie sie bei heutigen Frachtsegelschiffen vorkommen oder geplant sind.
d.haller
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"Tarmelu" und "Juren Ae": Wie die Marshallinseln Segel setzen
Die Republik der Marschallinseln ist der bisher einzige Staat, der eine eigene Flotte von Segelfrachtern aufbaut. Dies ergänzt er mit Ausbildung für Seeleute. Auf dem Weg zum klimaneutralen Transport auf dem Wasser sollen innerhalb der Lagunen der Atolle Segelkatamarane die Boote mit fossilen Aussenbordmotoren ersetzen.
d.haller
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