Neueste Artikel
Was sich an Land als ungewöhnlich frühe Hitzewelle äusserte, bescherte uns im Ärmelkanal Flauten und leichte, umlaufende Winde. Nun liegt die Tres Hombres im Hafen von La Rochelle, wo wir rund 20 000 Flaschen Biowein für Kopenhagen geladen haben.
d.haller
•
Erfolg fürdie Klimagerechtigkeit und den Planeten: Vanuatus Resolution mit grosser Mehrheit angenommen
Eine am Mittwoch, 20. Mai verabschiedete wegweisende Resolution der Generalversammlung ist laut UN-Generalsekretär António Guterres „eine kraftvolle Bekräftigung“ des Völkerrechts, der Klimagerechtigkeit und der Wissenschaft. Die Resolution vorgeschlagen und gegen die Opposition der USA verteidigt hatte Vanuatu, unter dessen Flagge die Tres Hombres und andere Segelfrachtschiffe segeln.
d.haller
•
Warten auf den richtigen Wind
Steifer Wind aus Westen hält uns im Hafen von Blankenberge an der belgischen Küste fest. Es herrschen jene Bedingungen, bei denen wir im Herbst im Kattegat umgekehrt sind um vor Anker auf günstigere Wind zu warten.
d.haller
•
Vanuatus Resolution zum IGH-Klimagutachten kommt in die UN-Vollversammlung
Nun liegt der definitive Resolutionsentwurf zum Klimagutachten des Internationalen Gerichtshofs IGH vor. Vanuatu hatte einen ersten Entwurf im Februar 2026 den Staaten zur Diskussion vorgelegt: Die UN-Vollversammlung soll das IGH-Gutachten in Aktion umsetzen. Aufgrund des Widerstands unter anderem der USA hat Vanuatu die Resolution abgeschwächt, indem man auf ein ursprünglich gefordertes Klimaschaden-Register verzichtet.
d.haller
•
Tres Hombres: Alte Weisheit für eine neue Geschichte
Seit 2009 segelt die Tres Hombres jedes Jahr über den Atlantik und holt in der Karibik Rum, Kakao und Kaffee. Mit einer Besegelung wie vor hundert Jahren. Und ohne Motor. Das ist weniger ein technischer als ein politischer Entscheid: Wer ohne Motor unterwegs ist, lässt sich viel stärker auf die Natur ein, muss mit ihr arbeiten, nicht gegen sie.
d.haller
•
Neue Wind-Antriebssysteme vor alten Hindernissen
Futuristisch anmutende Systeme, den Wind für Frachtschiffe zu nutzen, können die Treibhausgas-Emissionen senken. Sie sind technisch effizient, doch stossen sie bei grossen Schiffen auf physikalischen Grenzen. Und solange fossile Treibstoffe billig sind, hält sich das Interesse der Reeder in Grenzen: Bisher wurde nur jedes zehntausendste Schiff damit ausgerüstet.
d.haller
•
Goliath gegen David – USA gegen Vanuatu
Vanuatu kämpft verzweifelt dagegen, mit dem Klimawandel im steigenden Meer unterzugehen. Vor dem Internationalen Gerichtshof hat das Archipel ein bahnbrechendes Gutachten erwirkt: Klimaschutz ist völkerrechtliche Pflicht. Nun unternehmen die USA Schritte, um eine entsprechende Resolution der UNO-Vollversammlung zu verhindern.
d.haller
•
UN-Dokument: Gegen «Wachstumswahn» und Verschwendung
Armut, Ungleichheiten und Verletzung der planetaren Grenzen sind Symptome einer Wirtschaft, die dem Ziel eines gemeinsamen und nachhaltigen Wohlstands nicht gerecht wird, sagt Olivier De Schutter. Gefragt ist anstatt einer räuberischen eine gewaltfreie Wirtschaft, die sich an Menschenrechten und planetaren Grenzen und nicht an der Kaufkraft der Reichen orientiert.
d.haller
•
Saillink – die segelnde Fähre
Fähren sind meistens schnell unterwegs und verbrennen deshalb viel Treibstoff. Zwischen Boulogne sur Mer und Dover hat Saillink mit einem Katamaran eine Fähre unter Segeln aufgebaut. 2025 war das erste Betriebsjahr, 2026 will das junge Unternehmen eine weitere Linie zwischen der Normandie und Sussex testen.
d.haller
•
Absurde Klima-Oper in der IMO, in (vorläufig) fünf Akten
Misstöne, Kakophonie, Intrigen – die Diskussion um die Dekarbonisierung der Schifffahrtsindustrie erinnert an eine verunglückte Theater-Aufführung. Zankapfel sind CO2-Abgaben auf Treibstoffen. Dabei fällt die entscheidende Frage danach, ob wirklich so viel Unsinniges rund um den Globus verschifft werden soll, komplett unter den Tisch.
d.haller
•
Seitennummerierung
- Seite 1
- Nächste Seite