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Misstöne, Kakophonie, Intrigen – die Diskussion um die Dekarbonisierung der Schifffahrtsindustrie erinnert an eine verunglückte Theater-Aufführung. Zankapfel sind CO2-Abgaben auf Treibstoffen. Dabei fällt die entscheidende Frage danach, ob wirklich so viel Unsinniges rund um den Globus verschifft werden soll, komplett unter den Tisch.
d.haller
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Von der Rollfock zu Dynarigg und Indosail
Die Idee, Segel aufzurollen anstatt sie von Hand zu bergen und festzuzurren, ermöglicht nicht nur mehr Sicherheit auf Fahrtenyachten, sondern ist die Grundlage für moderne Takelagen wie des Dyna-Rigg und das Indosail-Rigg.
d.haller
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Verschiedene Riggs auf Segel-Frachtschiffen
Zahllos sind die unterschiedlichen Segelformen und deren Kombination. Hier nur einige wenige Formen des Riggs, wie sie bei heutigen Frachtsegelschiffen vorkommen oder geplant sind.
d.haller
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"Tarmelu" und "Juren Ae": Wie die Marshallinseln Segel setzen
Die Republik der Marschallinseln ist der bisher einzige Staat, der eine eigene Flotte von Segelfrachtern aufbaut. Dies ergänzt er mit Ausbildung für Seeleute. Auf dem Weg zum klimaneutralen Transport auf dem Wasser sollen innerhalb der Lagunen der Atolle Segelkatamarane die Boote mit fossilen Aussenbordmotoren ersetzen.
d.haller
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Einige Basiselemente des Segelns
Die älteste Darstellung eines Segels stammt aus dem alten Ägypten. Rund um den Globus haben Völker den Wind mit unterschiedlichsten Segelformen für die Seefahrt genutzt. Art und Form des Segels hängt ab von der Form des Rumpfs, von den Windverhältnissen im Revier, in dem das Schiff fährt, von dessen Zweck, von den vorhandenen Materialien oder von der zur Verfügung stehenden Mannschaftsstärke. Seeleute haben zu allen Zeiten ihre Erfahrungen in die jeweils nächsten Neubauten einfliessen lassen.
d.haller
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Ganzheitliches Schiffsprojekt aus dem Dschungel
Jahrelang war das Projekt ein Magnet für Frachtsegelaktivisten, Holzbootbauer und ökologisch motivierte Freiwillige. Das costaricanische Unternehmen Sailcargo Inc. baut das hölzerne Frachtsegelschiff «Ceiba». Arbeitsplätze und Ausbildungsmöglichkeiten für die lokale Bevölkerung, ein Wiederaufforstungsprogramm und der Anbau von Bio-Gemüse machten die «Grüne Werft» zu einem rundum ökologischen und sozialen Projekt. Nach Rückschlägen wird derzeit daran gearbeitet, den Bau wieder aufzunehmen.
d.haller
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Die Ozeanversauerung hat die Grenze zum Risiko überschritten
Wenn der Planet bewohnbar bleiben soll, müssen wir die planetarischen Grenzen respektieren. Ein neuer Bericht des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung zeigt, dass sieben von neun Grenzen überschritten sind. Die Versauerung der Ozeane ist nun einer dieser Risikobereiche: Die Ozeane werden immer saurer, was das Leben im Meer bedroht, wodurch wir uns in eine gefährliche Situation begeben, die sich weiter verschlimmert. Dies hat schwerwiegende Folgen auch für das Klima und das gesamte planetare System.
d.haller
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Ammoniak, das zweifelhafte Versprechen
Ammoniak enthält keinen Kohlenstoff und wird deshalb für die Dekarbonisierung der Schifffahrtsindustrie als alternativer Treibstoff diskutiert. Doch erstens verursacht auch die Verbrennung von Ammoniak schädliche Emissionen. Und zweitens wäre Ammoniak nur dann zu rund 90 Prozent klimaneutral, falls es aus grünem Wasserstoff hergestellt wird. Doch für dessen Produktion ist die erforderliche Menge Ökostrom nicht so schnell wie nötig verfügbar.
d.haller
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Die Odyssee des Ecoliners
Entworfen als modernes Segel-Frachtschiff wurde der Ecoliner in der ersten Hälfte der 2010er-Jahre. Firmen wie die niederländische Fairtransport oder die Sailing Cargo Schifffahrtsbeteiligungs GmbH aus Hamburg versuchten vergeblich, das Schiff zu bauen. Zeitweilig war es sogar als Autotransporter für VW im Gespräch. Nun nutzt Greenpeace das Konzept für ihr neues Flaggschiff und die Firma Veer auf den Bahamas arbeitet am Bau eines Containerschiffs.
d.haller
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Atomschiffe werden das Klima nicht retten
Die Schifffahrtsindustrie steht unter Druck. Auch wenn an Land die fortschreitende Klimakrise wenig Priorität geniesst, verteuern auf See Massnahmen wie das Emissionshandelssystem der EU oder deren Treibstoffvorschriften die Emission von Treibhausgasen. Doch stehen dekarbonisierte Treibstoffe nicht in ausreichender Menge zur Verfügung. So gerät die als ziviler Schiffsantrieb nach wenigen Versuchen at acta gelegte Atomtechnik erneut ins Blickfeld.
d.haller
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