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Futuristisch anmutende Systeme, den Wind für Frachtschiffe zu nutzen, können die Treibhausgas-Emissionen senken. Sie sind technisch effizient, doch stossen sie bei grossen Schiffen auf physikalischen Grenzen. Und solange fossile Treibstoffe billig sind, hält sich das Interesse der Reeder in Grenzen: Bisher wurde nur jedes zehntausendste Schiff damit ausgerüstet.
d.haller
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Goliath gegen David – USA gegen Vanuatu
Vanuatu kämpft verzweifelt dagegen, mit dem Klimawandel im steigenden Meer unterzugehen. Vor dem Internationalen Gerichtshof hat das Archipel ein bahnbrechendes Gutachten erwirkt: Klimaschutz ist völkerrechtliche Pflicht. Nun unternehmen die USA Schritte, um eine entsprechende Resolution der UNO-Vollversammlung zu verhindern.
d.haller
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UN-Dokument: Gegen «Wachstumswahn» und Verschwendung
Armut, Ungleichheiten und Verletzung der planetaren Grenzen sind Symptome einer Wirtschaft, die dem Ziel eines gemeinsamen und nachhaltigen Wohlstands nicht gerecht wird, sagt Olivier De Schutter. Gefragt ist anstatt einer räuberischen eine gewaltfreie Wirtschaft, die sich an Menschenrechten und planetaren Grenzen und nicht an der Kaufkraft der Reichen orientiert.
d.haller
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Saillink – die segelnde Fähre
Fähren sind meistens schnell unterwegs und verbrennen deshalb viel Treibstoff. Zwischen Boulogne sur Mer und Dover hat Saillink mit einem Katamaran eine Fähre unter Segeln aufgebaut. 2025 war das erste Betriebsjahr, 2026 will das junge Unternehmen eine weitere Linie zwischen der Normandie und Sussex testen.
d.haller
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Absurde Klima-Oper in der IMO, in (vorläufig) fünf Akten
Misstöne, Kakophonie, Intrigen – die Diskussion um die Dekarbonisierung der Schifffahrtsindustrie erinnert an eine verunglückte Theater-Aufführung. Zankapfel sind CO2-Abgaben auf Treibstoffen. Dabei fällt die entscheidende Frage danach, ob wirklich so viel Unsinniges rund um den Globus verschifft werden soll, komplett unter den Tisch.
d.haller
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Von der Rollfock zu Dynarigg und Indosail
Die Idee, Segel aufzurollen anstatt sie von Hand zu bergen und festzuzurren, ermöglicht nicht nur mehr Sicherheit auf Fahrtenyachten, sondern ist die Grundlage für moderne Takelagen wie des Dyna-Rigg und das Indosail-Rigg.
d.haller
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Verschiedene Riggs auf Segel-Frachtschiffen
Zahllos sind die unterschiedlichen Segelformen und deren Kombination. Hier nur einige wenige Formen des Riggs, wie sie bei heutigen Frachtsegelschiffen vorkommen oder geplant sind.
d.haller
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"Tarmelu" und "Juren Ae": Wie die Marshallinseln Segel setzen
Die Republik der Marschallinseln ist der bisher einzige Staat, der eine eigene Flotte von Segelfrachtern aufbaut. Dies ergänzt er mit Ausbildung für Seeleute. Auf dem Weg zum klimaneutralen Transport auf dem Wasser sollen innerhalb der Lagunen der Atolle Segelkatamarane die Boote mit fossilen Aussenbordmotoren ersetzen.
d.haller
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Einige Basiselemente des Segelns
Die älteste Darstellung eines Segels stammt aus dem alten Ägypten. Rund um den Globus haben Völker den Wind mit unterschiedlichsten Segelformen für die Seefahrt genutzt. Art und Form des Segels hängt ab von der Form des Rumpfs, von den Windverhältnissen im Revier, in dem das Schiff fährt, von dessen Zweck, von den vorhandenen Materialien oder von der zur Verfügung stehenden Mannschaftsstärke. Seeleute haben zu allen Zeiten ihre Erfahrungen in die jeweils nächsten Neubauten einfliessen lassen.
d.haller
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Ganzheitliches Schiffsprojekt aus dem Dschungel
Jahrelang war das Projekt ein Magnet für Frachtsegelaktivisten, Holzbootbauer und ökologisch motivierte Freiwillige. Das costaricanische Unternehmen Sailcargo Inc. baut das hölzerne Frachtsegelschiff «Ceiba». Arbeitsplätze und Ausbildungsmöglichkeiten für die lokale Bevölkerung, ein Wiederaufforstungsprogramm und der Anbau von Bio-Gemüse machten die «Grüne Werft» zu einem rundum ökologischen und sozialen Projekt. Nach Rückschlägen wird derzeit daran gearbeitet, den Bau wieder aufzunehmen.
d.haller
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