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Gespeichert von d.haller am

 

Nun liegt der definitive Resolutionsentwurf zum Klimagutachten des Internationalen Gerichtshofs IGH vor. Vanuatu hatte einen ersten Entwurf im Februar 2026 den Staaten zur Diskussion vorgelegt: Die UN-Vollversammlung soll das IGH-Gutachten in Aktion umsetzen. Aufgrund des Widerstands unter anderem der USA hat Vanuatu die Resolution abgeschwächt, indem man auf ein ursprünglich gefordertes Klimaschaden-Register verzichtet.

Gemäss der Websites der World’s Youth for Climate Justice und der Pacific Islands Students Fighting Climate Change soll über die Resolution am 20. Mai abgestimmt werden.

Ein Ja würde bedeuten, dass die Staaten anerkennen, dass sie konsequentere Klimamassnahmen ergreifen müssen. Falls sie dies nicht tun oder sogar kontraproduktive Massnahmen beschliessen – wie beispielsweise Lizenzen zur Förderung von Öl, Gas oder Kohle– können sie gemäss IGH-Gutachten auf Schadenersatz verklagt werden.


Hier der Text der Resolution:


Hier eine inoffizielle deutsche Übersetzung.

 

Dass de Resolution überhaupt bis in die UN-Vollversammlung kommt, ist Jugendlichen auf pazifischen Inseln – unter anderem Vanuatu – zu verdanken, die sich dagegen wehren, dass ihre Heimat wegen des sinkenden Meeresspiegels überschwemmt wird und untergeht. Sie haben den Weg Kampagne über den Internationalen Seegerichtshof in Hamburg und das höchste Gericht der UNO mit vielfältigen Aktionen begleitet. Hier ihr Aktionshandbuch: 


 


 

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