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Die von der Internationalen Schifffahrtsorganisation IMO erlassenen Sicherheits-Vorschriften wiegen in gedruckter Form über ein Kilo. Doch auf ein Minimum herunter gesparte Mannschaften sind oft buchstäblich bis zum Umfallen übermüdet. Darunter leiden sowohl der Betrieb als auch die technische Überwachung an Bord. Unentdeckt Defekte können katastrophale Folgen haben. Da nützen noch so detaillierte Vorschriften wenig.
d.haller
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Indigenes Wissen für lohnende Klimainvestitionen
Kurz vor Weihnachten 2025 veröffentlichte das Umweltprogramm der UNO (UN Environment Programme UNEP) seinen siebten Bericht, den Global Environment Outlook 7 (GEO–7). Darin hebt die UN-Organisation die Bedeutung von Investitionen in die Umwelt für zukünftige wirtschaftliche Gewinne und nachhaltige Entwicklung hervor. Dafür sei eine grundlegende Transformation notwendig, bei der indigenes Wissen eine entscheidende Rolle spielt.
d.haller
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Avontuur – Abenteuer auf vielen Ebenen
Die "Avontuur" (holländisch für "Abenteuer") ist eines der wenigen Schiffe, das bereits heute Fracht unter Segeln transportiert. "Die Avontuur ist in erster Linie als Denkanstoß zu sehen", sagt Kapitän Cornelius Bockermann. "Durch Rückbesinnung auf ein Jahrtausende altes, nachhaltiges, bewährtes Antriebssystem, das Segel, steht sie aber in erster Linie nicht als Symbol für einen notwendigen technologischen Neubeginn, sondern insbesondere für einen notwendigen Sinneswandel in der Gesellschaft."
d.haller
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Nur «romantisch» oder Produktivitäts-Kritik?
Zwischen den Segelfrachtern mit traditioneller Technik und den modernen Container-Riesen besteht ein mehr-tausendfacher Effizienz-Unterschied. Doch die anscheinend "veraltete" handwerkliche Technik ist nicht "Romantik" oder Nostalgie geschuldet. Vielmehr enthält sie eine Kritik an der hohen, industriellen Produktivität, die erst durch den Einsatz fossiler Energie – mit entsprechenden Klimafolgen – möglich wird.
d.haller
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Zwischen Suffizienz und Kapitalismus
Das System der entfesselten Marktwirtschaft ist von Menschen gemacht. Der Planet ist dagegen begrenzt und die Naturgesetze können wir nicht politisch beeinflussen. Das zwingt uns früher oder später zur Suffizienz: Wir müssen uns innerhalb der vorhandenen Grenzen möglichst gut einrichten. Das wirft Fragen auf – nicht zuletzt zu den Machtverhältnissen. Der in Basel lebende emeritierte Sozialwissenschaftler Isidor Wallimann formulierte einige davon bereits 1995 am Ende eines längeren Artikels.
d.haller
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Es geht um mehr als nur die Treibhausgase
Kann die Segelfracht-Bewegung die Seefahrt Klimaneutral machen? Oder sogar das Klimaproblem lösen? Schön wär’s! Doch kann eine Bewegung von ein paar hundert AktivistInnen nicht bewerkstelligen, was mächtige Konzerne verhindern wollen und wo Heerscharen von PolitikerInnen bisher versagt haben. Entscheidend sind deshalb Menschen und die Mobilisierung, um Druck aus der Zivilgesellschaft aufzubauen.
d.haller
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Die Meere produzieren weniger Sauerstoff
Einer der wichtigsten Sauerstofflieferanten der Erde ist durch die Ozean-Erwärmung bedroht. Es geht um das Bakterium Prochlorococcus, das durch Photosynthese bis zu einem Fünftel des Sauerstoffs herstellt. Gemäss einer Studie im Wissenschaftsjournal «Nature Microbiology» könnte die Prochlorococcus-Menge in den Ozeanen um bis zu 51 Prozent schrumpfen. Das dürfte unter anderem fatale Folgen für die marinen Nahrungsketten haben.
d.haller
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Der Mensch macht zu viel Krach im Meer
Der Unterwasserlärm, den nicht zuletzt motorisierte die Schifffahrt verursacht, verändert die Lebensbedingungen in den Ozeanen in alarmierender Weise, indem er unter anderem die Nahrungsketten negativ beeinflusst. Einer "Koalition von Hochambitionerten" gegen den Krach auf See ist jedoch die Schweiz als bedeutende Seefahrtsnation nicht beigetreten.
d.haller
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Hawila für eine sozial ausgewogene Gesellschaft
Der Verein und die Genossenschaft, welche das Segelschiff «Hawila» aus den 1930er-Jahren wieder zum Frachter umbaut, beschreiben ihre Vision einer nachhaltigen Seefahrt und Gesellschaft als Motivation für tausende von Stunden Freiwilligenarbeit.
d.haller
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Hawila: Fracht, Bildung und Kultur unter Segeln
«Wir befördern ausschliesslich Waren, die unseren Werten in Bezug auf Nachhaltigkeit und Ethik entsprechen, d. h. Waren, die auf faire, ökologische und nachhaltige Weise hergestellt wurden und deren Transport ethisch vertretbar ist», stellt Hawila auf ihrer Website klar. Hawila ist ein Frachtsegel-Projekt in Dänemark.
d.haller
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